******************************************************************************** FAQ - Frequently Asked Questions about newsgroup de.etc.notfallrettung, in german language. -------------------------------------------------------------------------------- "FAQ - Willkommen in de.etc.notfallrettung" Haeufig gestellte Fragen und deren Antworten zum Thema "Newsgroup de.etc.notfallrettung" Version 1.02 - Januar 1996 -------------------------------------------------------------------------------- Copyright/Urheberrechtsvermerke/Standard-Disclaimer: a) Verfasst von: Bernhard Nowotny (now@cat.m.isar.de), begonnen im November 1995 b) Ich hafte nicht fuer missbraeuchliche Verwendung, Tippfehler und/oder eventuell aus der Verwendung dieser Liste resultierende Schaeden c) Diese Liste kann unveraendert (einschliesslich dieser Vermerke!) verwendet werden, wie man will - solange kein anderer behauptet, sie verfasst zu haben. d) Die auszugsweise Veroeffentlichung in jeder Form ist nur gestattet, wenn sie als solche gekennzeichnet wird und einen Verweis auf dieses FAQ und dessen Autor enthaelt (siehe a). -------------------------------------------------------------------------------- Hinweise: - Die Reihenfolge der einzelnen Fachdienste in diesem FAQ ist zufaellig und nicht wertend, meistens jedoch alphabetisch. - Quellenangaben wurden soweit bekannt beruecksichtigt und mit angegeben. - Ich kann natuerlich nicht alles alleine hier reinbringen und bin mit darauf angewiesen, was mir an Ergaenzungen und Verbesserungen zukommt. Dies gilt vor allem fuer Tips aus allen Bereichen ausserhalb der Notfall- medizin. Also, her damit (siehe Abschnitt IV.)! - Ergaenzungen/Verbesserungen bitte an Bernhard Nowotny (now@cat.m.isar.de). -------------------------------------------------------------------------------- Neu in dieser Version (gegenueber der Version 1.01 vom Dezember 1995): - stilistische Verbesserungen in Text und Layout - Numerierung - ein paar neue Kapitel - Erweiterungen zum Thema Buch & Film - Erweiterung der FTP- und WWW-Liste - Abkuerzungssammlung -------------------------------------------------------------------------------- Inhalt: I. Allgemeines I.1 Dankeschoen I.2 Was ist ein FAQ? I.3 Wo kann ich was fragen? II. Die Usenet-Newsgruppe II.1 Allgemeines ueber diese Usenet-Newsgruppe II.2 Was sollte ich beim Schreiben in der Gruppe beachten? II.3 Netiquette II.4 Gibt's diese Gruppe auch als E-Mail-Liste? II.5 Wie bekomme ich die Newsgruppe? II.6 Koennten wir uns nicht mal irgendwo richtig treffen? II.7 Warum benennen wir die Gruppe nicht um oder teilen sie auf? III Andere Internet-Quellen zum Thema Notfallrettung III.1 andere FAQ's zum Thema Notfallrettung III.2 andere Newsgruppen zum Thema Notfallrettung III.3 Mailing-Listen zum Thema III.4 FTP-Server und WWW-Seiten IV. Sonstige Informationen zum Thema Notfallrettung IV.1 Fachzeitschriften IV.2 Fachbuecher IV.3 Software IV.4 Lehrfilme IV.5 Unterhaltungsbuecher zum Thema IV.6 Unterhaltungsfilme und Fernsehserien zum Thema Anhang A gebraeuchliche Abkuerzungen B Verschiedenes -------------------------------------------------------------------------------- I. Allgemeines I.1 Dankeschoen Vielen Dank an - Guido Gabriel fuer die unermuedlichen Wiederholungspostings der FAQs, - Richard Spitz fuer das Einbringen von aerztlichem Sachverstand von Anfang an, - alle Teilnehmer an den Diskussionen in der Newsgroup - nur so kann der Dialog aufrechterhalten werden, der mit dazu beitraegt, unsere Hilfe am Notfallort effektiver zu machen. -------------------------------------------------------------------------------- I.2 Was ist ein FAQ? FAQ heisst "Frequently Asked Questions" und ist eine Sammlung von Fragen und Antworten, die immer wieder gerade von Neueinsteigern in die Dis- kussion gestellt werden. Da diese Fragen schon mehrfach beantwortet wurden, ist es vor allem fuer die bereits laenger Teilnehmenden sehr entlastend wenn sich ein "Neuer" erstmal in solchen Fragensammlungen informiert. Irgendwann wird das naemlich sonst langweilig. FAQ's werden ueblicherweise regelmaessig in die Gruppe geposted (Dank Guido!), auf FTP-Servern abgelegt (siehe unten und ftp://rtfm.mit.edu/usenet-by-group/) und in die Newsgroup news.answers gepostet. -------------------------------------------------------------------------------- I.3 Wo kann ich was fragen? Zuerst versuche mal, selber was rauszufinden. Es hilft durchaus, sich mal in eines der Standard-Buecher einzulesen (siehe Abschnitt IV.2) und vor allem, vor entsprechenden Fragen auch mal das FAQ zum Thema zu studieren (siehe Abschnitt III.1). Zum Thema "Wo finde ich was?" ist es oft schlauer, mal die Kleinanzeigen der entsprechenden Fachzeitschriften (siehe Abschnitt IV.1) durchzuforsten. Dann solltest Du mal ein Weilchen mitlesen, dh. vor allem die frueheren Postings durchgehen. Nichts nervt so sehr wie Fragen, die gerade kurz zuvor schon beantwortet wurden - oder in einem FAQ bereits behandelt werden. Akute Fragen ("Ich hab' gerade einen Herzinfarkt bekommen, was soll ich tun?" oder "Hilfe, mein Computer brennt!") stellt man besser an die oertlich zustaendige Stelle - gerade bei auch nicht so akuten medizinischen Fragen kann nur ein persoenlicher Kontakt voellig klaerend sein. Hilft das alles noch nicht weiter, dann frag mal in der Newsgroup nach... ...aber bitte schreib' auch genau, was Du wissen willst. Und bedenke bitte, dass a) die Gegebenheiten lokal sehr unterschiedlich sein koennen, b) Antworten aus dem Usenet meist zwar gut gemeint, nicht immer jedoch 100%ig korrekt sind. Besonder zu a) sei gesagt, dass die meisten relevanten Regelungen (Rettungs- dienst und Feuerwehrgesetze, Dienstanweisungen, Aus- und Fortbildungsregeln) von Bundesland zu Bundesland bzw. von Organisation zu Organisation unter- schiedlich sind - also schreib' den entsprechenden Gueltigkeitsbereich bitte dazu. -------------------------------------------------------------------------------- II. Die Usenet-Newsgruppe II.1 Allgemeines ueber diese Usenet-Newsgruppe Name : de.etc.notfallrettung Status: unmoderiert Kurz : Alles ueber mediz. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz. Charta: In die Rettung von Menschenleben am Notfallort ist die technische Hilfe genauso einbezogen wie die medizinische, darueberhinaus gibt es eine Menge von organisatorischen und taktischen Gegebenheiten zu beachten und zu diskutieren. Diese Gruppe soll als Forum fuer Angehoerige von Hilfsorganisationen des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, von Katastrophenschutzeinheiten und sonstige Interessierte dienen. CfV : Ueber diese Gruppe wurde gemaess den Regeln zur Einrichtung einer Gruppe in der deutschen Usenet-Hierarchie regelrecht diskutiert und abgestimmt. Die einmonatige Abstimmung endete am 29. Juni 1994 um 23:59:59 Uhr. Es gingen insgesamt 100 gueltige Stimmen ein, davon 68 FUER die Einrichtung und 32 GEGEN die Einrichtung der Gruppe de.etc.notfallrettung. Die damals erforderliche Stimmenzahl von mehr als 2/3 FUER- als GEGEN-Stimmen bei mindestens 30 FUER-Stimmen wurde erreicht. Einspruch gegen die Abstimmung wurde nicht erhoben. Der RfD und der CfV wurden verfasst von Bernhard Nowotny, der auch die Wahlleitung uebernahm. Mehr Informationen ueber Einrichtung von Usenet-Gruppen siehe in der Gruppe de.news.newusers oder unter der de.admin.news.*-Hierarchie. -------------------------------------------------------------------------------- II.2 Was sollte ich beim Schreiben in der Gruppe beachten? Unter anderem alles, was Du beim Schreiben in den anderen Usenet-Gruppen auch beachten solltest: - also zunaechst mal die generellen Verhaltensregeln...siehe Abschnitt II.3 ("Netiquette"). - Stelle vorher auch bitte sicher, dass Dein Newssystem richtig konfiguriert ist und keinen Muell aufs restliche Netz hinausblaest (zum Testen aber bitte nur die test-Gruppen verwenden, zB. de.test). Deine E-Mail-Adresse sollte richtig im Header auftauchen. NOCHMAL: Test-Nachrichten oder dergleichen gehoeren in die Gruppe de.test oder andere Test-Gruppen, und sonst nirgendwohin! - WICHTIG, gerade hier: Persoenlichkeitsschutz und Schweigepflicht beachten! Alles, was Du auch so nicht jedem erzaehlen darfst, gehoert nicht hierher - insbesondere Patienten- daten. Fallbeispiele sind dennoch durchaus gewuenscht, bitte stelle aber sicher, dass dies auf einem gewissen Niveau geschieht und keine direkten Rueckschluesse auf schuetzenswerte Daten ermoeglicht. Wenn etwas aus oeffent- lich zugaenglichen Quellen stammt, ist es meist kein Problem. Auch wissen die regelmaessigen Leser hier in der Regel, wie sie mit solchen Sachen um- gehen muessen. Dennoch ist die Leserschaft hier nicht eine kleine ueber- schaubare Gruppe, sondern entspricht der Oeffentlichkeit. Alles, was in dieser Gruppe geschrieben wird, ist oeffentliche Information. - Wir sind zwar offen fuer alles, aber bitte ueberlege Dir mal, ob ein lokales Ereignis wirklich interessant genug ist, in einer nahezu weltweit - zumindest Deutschland/Oesterreich/Schweiz-weit - gelesenen Newsgroup verbreitet zu werden. Da wird jeder Hinweis auf einen oertlichen Tag der offenen Tuer idR. bloss zur Verschwendung von Raum und Zeit. Ueberoertlich interessante Daten haben jedoch durchaus hier ihren Platz. - Benutze aussagekraeftige Betreff-Zeilen ("Subjects"). Ein blosses "Hilfe, bitte helfen" nuetzt hier oft genausowenig wie beim Anruf in der Leitstelle. - Denke bitte daran, dass hier Angehoerige aller Fachdienste mitlesen und sei darauf gefasst, Fachtermini zu erlaeutern, die von anderen eben nicht auf Anhieb verstanden werden. Bitte auch Ruecksicht im Umgang mit Abkuerzungen. Zumindest solltest Du in der Lage sein, sie dann auch zu erklaeren... :) Siehe dazu auch die im Anhang veroeffentlichte Liste. - Rein medizinische Themen (auch Notfallmedizin), solange nicht auch andere Aspekte (Technik, Organisation) betrachtet werden, sollten auf die News- group de.sci.medizin ausgelagert werden. HINWEIS: Vorsicht beim Beantworten von konkreten medizinischen Fragen. Ueber das Internet ist bei weitem keine Diagnose moeglich. Dies gilt zwar insbesondere fuer die Gruppe de.sci.medizin, sollte aber auch hier beachtet werden. - Informationen auf dem Internet sind nie ganz 100%-ig. Ueberpruefe bitte selbst den wahren Sinngehalt. Kommentiere ihn in der Gruppe, wenn noetig. Bei eigenen Artikeln solltest Du deine Meinung/Antwort auch entsprechend begruenden koennen (Quellenangaben, niveauvolles Argumentieren). - Anonyme Postings sind weitestgehend unnoetig, bitte benutze Deinen realen Namen - so ist das in den Usenet-Gruppen allgemein ueblich. - Allgemeine Werbungen ("Billig: Kauft euer Zeug bei uns!", "Call Lucy!") sind genauso unerwuenscht wie voellig themenfremdes Zeugs ("Suche Amstrad CPC464- Erweiterungskarte"). Dass die Gruppe das Wort "Notfallrettung" im Titel hat, heisst noch lange nicht, dass sie sich zB. auch um den Absturz von Computer- Systemen kuemmert (ausser, es lag jemand drunter :). - Verschwende nicht unnoetig Raum (Uebertragungskapazitaet, Speicherplatz), Geld (Telefonkosten) und Zeit der Leser. Insbesondere unterlasse daher bitte das Zitieren von langen Texten mit kleinen eigenen Antworten. Signaturen (die sowieso bitte klein sein sollen, akzeptabel sind etwa vier Zeilen) bitte nicht mitzitieren - das ist voellig unnoetig. - Die Notausgaenge befinden sich jeweils vorne und hinten. Vielen Dank fuer die Beachtung der Sicherheitshinweise. :) -------------------------------------------------------------------------------- II.3 Netiquette Da gerade Mitarbeiter der Rettungsdienste bekannt dafuer sind, auch in heissen Situationen kuehlen Kopf zu bewahren und deshalb weniger anfaellig fuer "Flamewars" (da haben wir hier ja auch die Loesch-Experten) und persoenliche Angriffe sind, hier nur ein paar kurze Hinweise auf die "Netiquette": a) Behandelt eure Diskussionspartner genauso, wie ihr jemanden live behandeln wuerdet. b) Beachtet bitte, dass die Diskussionen hier nicht so ausarten, dass die Gruppe unlesbar wird. c) Gerade bitte bei bestimmten Themen sehr vorsichtig argumentieren. Diskussion dazu ist zwar "erlaubt" bzw. nicht generell unnuetz, aller- dings handelt es sich dabei vorzugsweise um emotionell sehr schnell hochschaeumende Bereiche oder meistens um generell unloesbare Sachen. Dies sind beispielsweise: - "Die Hilfsorganisation X ist besser als die Hilfsorganisation Y" - "Das Bundesland X macht es besser als das Bundesland Y" - "Die Feuerwehr soll sich raushalten aus dem Rettungsdienst" - "Die Feuerwehr kann den Rettungsdienst besser durchfuehren" - "[Hausaerzte|Notaerzte|Rettungssassistenten|Rettungssanitaeter| Sanitaeter|Krankenschwestern/pfleger|Feuerwehrhelfer|THW-Helfer| Ehrenamtliche|Hauptamtliche|Nebenamtliche|etc...] (nichtzutreffendes streicheln) sind doch alle Idioten!" also alles vor allem pauschalisierende Aussagen, die keinem was nutzen. Weiteres zum Thema Netnews und Netiquette in den Gruppen news.answers, news.newusers (englisch) bzw. de.news.newusers (deutsch). Im uebrigen ist es eine nette Idee, sich als "Neuer" in der Gruppe auch mal vorzustellen (mit Name, Wohnort und Fachdienst). -------------------------------------------------------------------------------- II.4 Gibt's diese Gruppe auch als E-Mail-Liste? Noch nicht. Es war mal geplant, ist technisch an sich auch kein Problem, es mangelt leider nur an einem geeigneten Rechner - der muss naemlich a) gut ans Internet angebunden sein (moeglichst lange Uptime/Online-Zeiten) b) von jemandem betrieben werden, der gewillt ist, fuer den Mailtransport auch die Gebuehren (je nach lokaler Anbindung) zu uebernehmen, c) gute Zukunftsaussichten haben, sollte also auf laengere Zeit zur Verfuegung stehen. Wenn jemand einen solchen weiss und dort den Systemverwalter davon ueberzeugen kann, dann geb' ich auf dem naechsten Rettungsdienst-Kongress ein Bier bzw. ein preislich entsprechendes nicht-alkoholisches Getraenk aus. Interesse waere naemlich da, unter anderem aus Afrika - dort ist die News- anbindung sehr schlecht, nur E-Mail kommt durch. Auch in den USA wuerden sich einige interessieren, da die deutschen Gruppen dort oft nicht weiter- geroutet werden. Wie man ansonsten drankommt, solange es keine spezielle Mailing-Liste gibt, steht im Absatz II.5. -------------------------------------------------------------------------------- II.5 Wie bekomme ich die Newsgruppe? Wenn Du noch keinen Usenet-Zugang hast: - Besorg' Dir einen. Dazu fragst Du am besten jemanden in Deiner Naehe, der sich mit sowas auskennt. Ein Blick in die einschlaegigen EDV-Fachzeit- schriften und/oder ins Branchenbuch hilft. Eine Uebersicht ueber Internet- Zugaenge in Deutschland: http://www.rrzn.uni-hannover.de/inet-zu-de.html - Man kommt auch ueber diverse WWW-Server auf die Newsgruppen. - Es gibt auch einen E-Mail-Service, ueber den man Artikel der Newsgruppen anfordern kann. Zu diesen beiden Moeglichkeiten kommt in einer zukuenftigen Version dieses FAQs evtl. noch was. Demnaechst auf diesem Bildschirm. - Eine eigene E-Mail-Liste existiert noch nicht (siehe Abschnitt II.4). Wenn Du einen Usenet-Zugang hast: - Dann ist die Newsgroup auf Deinem lokalen News-Server wohl noch nicht ein- gerichtet. Ueberzeuge den Systemverwalter Deines News-Systems. Die Gruppe wurde offiziell eingerichtet (siehe Absatz II.1) und ist somit "legal". Die Verteilung ist international, wie bei Newsgruppen der de.*-Hierarchie ueblich. Allerdings wird sie wohl gerade im nicht-deutschsprachigen Netzwesen kaum auf den lokalen Servern eingerichtet sein. Da muss man halt den Systemver- antwortlichen etwas auf die Fuesse treten, rein technisch ist die Einrichtung jedenfalls kein Problem. - Wechsle den News-Provider... -------------------------------------------------------------------------------- II.6 Koennten wir uns nicht mal irgendwo richtig treffen? Kein Problem, schlage einen Ort vor, biete Uebernachtungsmoeglichkeit und Rahmenprogramm an (sonst macht sich wohl eher kaum einer die Muehe, quer durch die Republik zu reisen) - und wir kommen. Im Ernst: Gelegenheit zum Treffen gibt es schon, naemlich die mehr oder weniger regelmaessigen Kongresse und Ausstellungen. Die Termine sind im allgemeinen bekannt, konkrete Abmachungen zum Treffpunkt und -Zeit koennen ja dann in der Gruppe besprochen werden. Insbesondere bieten sich die jaehrlichen Bundeskongresse Rettungsdienst an (die zT. auch fuer Nicht-Mediziner interessant sind) - die Interschutz findet ja leider nicht allzuhaeufig statt. Das erste Treffen gab's uebrigens schon, es war am 9. Juni 1995 beim 15. Bundes- kongress Rettungsdienst in Nuernberg - wir waren zu fuenft. Also, frag' einfach mal nach, wenn ein groesserer Kongress bevorsteht - dann kann man ja was ausmachen. -------------------------------------------------------------------------------- II.7 Warum benennen wir die Gruppe nicht um oder teilen sie auf? a) Wie waere es, wenn diese Newsgruppe in "Rettungsdienst" oder "Praeklinik" umgetauft wuerde? Irgendwie ist die Bezeichnung "notfallrettung" etwas ungewohnt. Diese anderen Bezeichnungen wuerden dem Inhalt dieser Newsgroup nicht gerecht werden. Zwar schreiben hier hauptsaechlich Rettungsdienstler, aber auch THW- Helfer und Kollegen der Feuerwehr melden sich neben einzelnen aus dem gesamten Spektrum der medizinischen und technischen Rettung, des Brand- und Katastrophen- schutzes hier zu Wort. Fuer eine Gruppe, an der sich alle HiOrgs, FW, THW, ZS und was sonst noch mit Leuchtreklame und Musik auf dem Autodach durch die Gegend faehrt, beteiligen, ist die Bezeichnung "Notfallrettung" doch recht treffend und gewohnt, denn nichts anderes tun wir doch. (Danke an Jochen Koepfer (joc@thor.mim.uni-hannover.de) fuer die Antwort) b) Wieso bekommt dann nicht jede Organisation ihren eigenen Bereich, in dem endlich jeder fachsimpeln kann, wie er will? Eine der Hauptargumente fuer die Einrichtung war, die Diskussion zwischen den verschiedenen Organisationen zu foerdern. Am Notfallort muessen wir schliesslich auch zusammenarbeiten, also sollten wir die Gelegenheit nutzen, hier fachuebergreifend mitlesen zu koennen. So stark ist das Textaufkommen sowieso nicht, dass sich eine Aufteilung rentieren wuerde. Da ueberwiegt der Vorteil, ueber den eigenen Tellerrand blicken zu koennen, bei weitem. Es wird keiner davon abgehalten, fachzusimpeln...allerdings muss er mit Zwischenfragen und interdisziplinaeren Ideen der Kollegen anderer Fachdienste rechnen. Aber das foerdert eher das Verstaendnis fuereinander. Genaueres zur Einrichtung dieser und anderer Newsgruppen siehe in Abschnitt II.1. -------------------------------------------------------------------------------- III Andere Internet-Quellen zum Thema Notfallrettung III.1 andere FAQ's zum Thema Notfallrettung Deutsch: Hervorgehoben sei die deutsche FAQ-Sammlung, die von Guido Gabriel mehr oder weniger verwaltet und regelmaessig gepostet wird. Siehe die Postings in der Gruppe und die in Abschnitt III.4 genannten FTP-Server. Es gibt da mittlerweile Texte zu den Themen: - "Notrufe" von Guido Gabriel - "Rettungsdienst" von Guido Gabriel - "BOS-Funkkennungen 4m" von Guido Gabriel - "BOS-Bayern-Funkkennungen 4m" von Erich Kirchmayer - "BOS-Hessen-Funkkennungen 4m" von Martin Voigt - "StVO Paragraph 35" von Guido Gabriel - "StVO Paragraph 38" von Guido Gabriel - "Rettungsdienstgesetz Bayern" von Guido Gabriel - "Rettungsdienstgesetz Niedersachsen" von Guido Gabriel - "Rettungsdienstgesetz NRW (RettG NRW)" von Guido Gabriel - "Rettungsdienstgesetz Schlesw.-Holst." von Guido Gabriel - "Ausbildung im Rettungsdienst" von Bernhard Nowotny - "Rettungsdienstbereiche in Bayern" von Bernhard Nowotny - "Liste der THW-Ortsverbaende/-Helfer mit Internet-Anschluss" von Oliver Horst Gesucht werden noch FAQs zum Thema Feuerwehr, THW und den anderen Fachdiensten des Katastrophenschutzes, bzw. zum Katastrophenschutz selbst. Wer hat Bock, damit anzufangen? Englisch: Eine Auswahl der englischsprachigen FAQs zum Thema waere: - "Safety Related Internet Resources" by Carolla Christie (carolla@mrg.sas.ab.ca) - "Lights & Sirens" by Mike Beaty (mbeaty@nyx.cs.du.edu) - "Acronyms in Emergency Services" by Henry Troup (hwt@BNR.CA) - "WWW-Sites for Emerg. Services" by Dean Tabor (FNDJT2@aurora.alaska.edu) - "FAQ for newsgroup misc.emerg-services" by Bernhard Nowotny (now@cat.m.isar.de) - "EMERGENCY!-TV-Serial" by Gregory C. Halpin (ghalpin@bitbytes.com) Bitte suche diese Listen auf den verschiedenen einschlaegigen FTP-Servern (siehe Abschnitt III.4) oder in den entsprechenden Newsgruppen/Mailinglisten - frag' bitte nicht die Autoren direkt danach, ausser sie haben darum gebeten, mit einem Haufen Bettelmails vollgemuellt zu werden. Danke! -------------------------------------------------------------------------------- III.2 andere Newsgruppen zum Thema Notfallrettung Deutschsprachig: - de.etc.notfallrettung : ueber mediz. und techn. Rettung, Brand- und K-Schutz - de.sci.medizin : Medizin allgemein - fido.ger.feuerwehr : Feuerwehren, Brandbekaempfung, techn. Hilfe, auch RD - de.soc.pflichtdienste : zum Thema Zivildienst & Freistellung (und Wehrdienst) - maus.helfer : Feuerwehren, Brandbekaempfung, techn. Hilfe, auch RD - RKL-Netz (Mailboxnetz): Feuerwehren, Brandbekaempfung, techn. Hilfe, auch RD Einwaehl-Liste auf Anfrage in de.etc.notfallrettung Englischsprachig: - misc.emerg-services : die internationale Version der de.etc.notfallrettung (auch als mailing-list EMERG-L@vm.marist.edu) - bit.listserv.fire-l : Feuerwehren, Brandbekaempfung, techn. Hilfe - alt.med.ems : ueber medizinische Rettungsdienste - alt.disasters.* : ueber Katastrophen allg. - sci.med.emergency : ueber Notfallmedizin - moderiert - alt.law-enforcement : fuer Polizei und Sicherheitsdienste -------------------------------------------------------------------------------- III.3 Mailing-Listen zum Thema Nur die wichtigsten, eine generelle Uebersicht ist hier sicher nicht moeglich und auch nicht beabsichtigt. Das ganze ist noch in Englisch, weil man als Teilnehmer dort sowieso dieser Sprache maechtig sein sollte (Auszug aus der "FAQ for misc.emerg-services"). Bitte beachten: es gibt zwei unterschiedliche Adressen fuer die Bestellung der Liste (subscribe) -oder auch wieder Abbestellung, bzw. allgemeine Verwaltung- und die eigentlichen Listeninhalte. Nicht verwechseln. - EMERG-L@vm.marist.edu is connected to the newsgroup misc.emerg-services, that means, any post to the group will arrive on the mailing list and every mail to the list appears in the newsgroup. You may subscribe the list by sending a message to listserv@marist.bitnet or listserv@vm.marist.edu, the body containing the message "SUBSCRIBE EMERG-L _your name_". Postings should go to emerg-l@vm.marist.edu. Date: Thu, 15 Sep 1994 01:55:13 -0400 From: danny burstein (dannyb@panix.com) - FIRST AID MAILING LIST is designed for both casual and professional users of first aid, whether it be in Emergency Services, Industry or Recreational. To subscribe to the mailing list, send an email to: majordomo@uow.edu.au, in the body containing: subscribe first-aid _your_email-address_ to post, send to: first-aid@uow.edu.au Date: Wed, 23 Aug 1995 18:33:09 +1000 From: Reed Buchanan (br93@uow.edu.au) - FIRE-L A mailing list to discuss any Firefighting topic, including posting of any major emergency incident. To subscribe send the message SUBSCRIBE FIRE-L _your_name_ to listproc@cornell.edu, to post to the list send mail to FIRE-L@CORNELL.EDU Owner of the list: Gil Emery Jr, gil@chooch.mv.com Date: Sun, 5 Mar 1995 11:09:00 -0500 From: Gil Emery Jr (Gil@chooch.mv.com) - FIRENET mailing list address for subscription is is: listserv@life.anu.edu.au. This listserver deals mainly with rural and landscape fires and has some interesting discussions on fire science. life.anu.edu.au is also available via gopher and WWW. List owner is Dr. Chris Trevitt, email:Chris.Trevitt@anu.edu.au Date: Fri, 2 Sep 1994 15:43:04 +0000 From: Sharyn Baker (baker_s@defiance.hsc.colorado.edu) - MEDIMED-Liste zur Ausbildung in der Medizin (german) Hier werden Themen der medizinischen Aus- und Weiterbildung diskutiert. Sende eine mail mit leerem subjekt und im Textkoerper die Nachricht: "subscribe medimed Vorname Nachname" an: lisproc@ask.uni-karlsruhe.de Um dann eigene Nachrichten zu plazieren, e-mail mit Nachricht an: medimed@ask.uni-karlsruhe.de Date: 16 Feb 1995 15:20:15 GMT From: jansenj@urix3.uni-muenster.de (Jens Jansen) - POLICE-L is a restricted list, open only to sworn law enforcement officers (LEOs), including retired, reserve and auxiliary officers. Its purpose is to serve as a forum in which LEOs can exchange information regarding local practices and procedures, discuss issues of concern or interest to them, or otherwise be free to communicate amongst themselves in a police-only setting. ***All subscription requests will be subject to employment status verification.*** To subscribe, send the following command in the body of an e-mail to listserv@cunyvm.bitnet or listserv@cuniyvm.cuny.edu: SUB POLICE-L yourfirstname yourlastname Date: 26 Nov 1994 13:01:07 -0500 From: Alex Rudd (ahrjj@cuniyvm.cuny.edu) - BODYGUARD-L is for working Professional Protective Service Agents (Bodyguards) and those who wish to learn more about the profession. The list is restricted in access, and will discuss equipment, techniques, tactics, open source intelligence, and employment opportunities. It is shared by members of the IAPPS ( International Association of Personal Protection Specialists) a 2,000 strong not-for-profit membership organization comprised of Intelligence, Investigative, and Protective Service Personnel from around the world. For more info, send e-mail to: "majordomo@netcom.com", with no subject, and "info bodyguard-l" in the body. To subscribe send e-mail to: listserv@netcom.com, with no subject, and the command: "subscribe bodyguard-l" in the body of the message. Date: Wed, 23 Nov 1994 23:37:42 -0500 From: Executive Protection Associates (cntrspy@ix.netcom.com) - DISPATCH Police, fire and EMS telecommunications. Send SUBSCRIBE DISPATCH _your_e_mail_adress_ to listproc@tcomeng.com. You can post a message to the list by sending e-mail to dispatch@tcomeng.com. Your subscription to the updated DISPATCH list will be set to receive the 'digest' version. Individual submissions to the list will accumulated for one day and transmitted to the subscribers as one message. If you want individual messages instead, you can send the following message to listproc@tcomeng.com: SET DISPATCH MAIL NOACK If a message is ever rejected, please contact the list's owner at daryl@tcomeng.com. For information on this service and how to use it, send the following request in the body of a mail message to listproc@tcomeng.com: HELP All requests should be addressed to listproc@tcomeng.com. Date: Sat, 7 Jan 1995 19:36:14 -0800 From: dispatch@tcomeng.com From: FNDJT2@aurora.alaska.edu (Dean Tabor) - SAFETY run by Ralph Stuart at the University of Vermont. To subscribe, send: SUBSCRIBE SAFETY Your Name to: listserv@uvmvm.uvm.edu Digests and archives from the Safety Net mailing list are available via anonymous gopher at: siri.uvm.edu Or, via World Wide Web URL at: gopher://siri.uvm.edu The list is geared (mainly) toward health & safety compliance, with some info on hazmat response, general chemistry, OSHA/Cal-OSHA/Canadian regs, etc. The list used to be geared toward the college/university setting, but many other people are represented. Date: Tue, 25 Oct 1994 15:54:49 GMT From: Christopher Hawk _chawk@PRAIRIENET.ORG_ - HAZMATMED The objective of the HAZMATMED List is to provide a medium to exchange ideas and information about Hazardous Materials Emergency Response. Issues pertinent to the pre-hospital and hospital environment will be discussed. Topics such as decontamination equipment and procedures; state and federal regulations; policies and procedures; personal protective equipment; and educational issues will be addressed. All message traffic from/to the list will be archived and stored on MedicCom BBS for future reference. List Owner: Howard Levitin, MD, FACEP List Distributor: MedicCom BBS (Toledo, Ohio) (419)389-6642 To subscribe to this list, send email to: listserv@mediccom.norden1.com and in the body of your message type the command: subscribe HAZMATMED your.email.address@your.system.com/org/etc To post messages to the list, send mail to the list itself: HAZMATMED@mediccom.norden1.com and not to the listserv at Mediccom. From: churton.budd@mediccom.norden1.com (Churton Budd) Date: Mon, 19 Dec 1994 07:18:00 -0500 -------------------------------------------------------------------------------- III.4 FTP-Server und WWW-Seiten Nur die wichtigsten, eine generelle Uebersicht ist hier sicher nicht moeglich und auch nicht beabsichtigt. Eine komplette, regelmaessig aufgefrischte Uebersicht bietet die Seite "WWW-Sites for Fire/Rescue/EMS/Emergency Services" von Dean Tabor: "http://gilligan.uafadm.alaska.edu/WWW-911.HTM". Dort sollten sich auch neue Sites anmelden. Bevorzugt werden in der folgenden Liste jedoch gerne noch Server im deutschsprachigen Raum aufgenommen. Allgemein: - Offizieller anonymous ftp-server der Gruppe de.etc.notfallrettung: ftp://ftp.leo.org/pub/rec/medicine/notfallrettung auch ueber WWW: http://www.leo.org/ Information bei den Verwaltern, E-Mail: medizin@leo.org (Bjoern Bores (bores@informatik.tu-muenchen.de)) - Offizieller anonymous ftp-server der Gruppe misc.emerg-services: ftp://hairball.ecst.csuchico.edu/pub/ems Search & Rescue, Hazardous Materials, Fire, Emergency Medical Services, Law Enforcement, Disaster and Miscellaneous. Information bei Michael Larish (nomad@ECST.CSUCHICO.EDU). - Das englische FAQ zur misc.emerg-services im WWW: http://www.ncemsf.org/faq/ - Sehr gut gemacht, einer der ersten und ein Vorbild fuer viele andere: Justin Kibell's Home Page for Australian Emergency & Ambulance Services: http://www.catt.citri.edu.au/emergency/ Organisations-/Fachdienstspezifisch: - Feuerwehr http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~speckman/fireserv.html http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/repro/uwe-fw http://www.uni-karlsruhe.de/~unba/feuerwehr.html (FFW Linkenheim-Hochstetten) - Rettungsdienst/Notfallmedizin: http://zapf.fb15.uni-dortmund.de/rdis/index.html (Rettungsdienst-Infosystem) http://www.medizin-forum.de/forum (das deutsche Medizin-Forum) http://www.achilles.net/~jhn/tasteless/tae/tae.html (The Paramedic From Hell) - Rotes Kreuz: http://www.ifrc.org (International Federation of Red Cross and Red Crescent) http://www.icrc.ch (International Comitee of Red Cross and Red Crescent) - Technisches Hilfswerk (THW) Deutschland: http://www.student.uni-kl.de/~mmueller/thw.html http://www.informatik.uni-bremen.de/~mawe/THW-Jugend/THW-Jugend.html http://ifs.physik.uni-stuttgart.de/~eckert http://ourworld.compuserve.com/homepages/Lutz_Grau/THW.htm -------------------------------------------------------------------------------- IV. Sonstige Informationen zum Thema Notfallrettung IV.1 Fachzeitschriften - Rettungsdienst und (monatlich, Abo: 75.- DM/Jahr) - SEG - Magazin fuer Schnelleinsatzgruppen (zweimonatlich, Abo: 37.50 DM/Jahr) beide bei Stumpf & Kossendey Verlagsgesellschaft mbH Postfach 1361 D-26183 Edewecht - Feuerwehr-Magazin (monatlich, Abo: 88.- DM/Jahr) Verlagsunion PM KG Postfach 5707 D-65047 Wiesbaden - 112 - Magazin der Feuerwehr (monatlich, Abo: 82.- DM/Jahr) ISSN 0724-7443 EFB-Verlagsgesellschaft mbH Postfach 1440 D-63521 Erlensee - THW-Journal Bayern (viermal jaehrlich, einzeln: 6.- DM, Abo: 20.- DM/Jahr) Landesbeauftragter fuer Bayern der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Hess-Str.120 D-80797 Muenchen - Bevoelkerungsschutz (viermal jaehrlich, einzeln: 3.50 DM, Abo: 14.- DM/Jahr) Druckhaus Coburg Postfach 1525 D-96405 Coburg - Rotes Kreuz - Das Fachmagazin des DRK (zweimonatlich, Abo: 35.50 DM/Jahr) Sueddeutscher Verlag GmbH Karlstr. 37 Postfach 202037 D-80020 Muenchen -------------------------------------------------------------------------------- IV.2 Fachbuecher Hier sind ebenfalls nur die "Standard"-Titel zu den Fachbereichen zusammen- gestellt, umfassende Listen bekommt man in der Buecherhandlung (siehe dazu auch "http://www.germany.eu.net/shop/JFL", die WWW-Seite der J.F.Lehmanns Fachbuchhandlung). Die folgenden Titel sind also eher die "Bibeln" der Fach- dienste im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz (Kommentare, wenn nicht anders gekennzeichnet, von B.Nowotny, now@cat.m.isar.de). Betreuungsdienst/Krisenintervention: - Bayerisches Rotes Kreuz (Hrsg.), "Lehrbuch fuer den Betreuungsdienst", Hofmann-Verlag GmbH, Augsburg, 1. Auflage 1991, ISBN 3-922865-34-8 Kommentar: Umfassendes und detailliertes Lehrbuch mit vielen Einzelheiten, extrem brauchbar. - H.Peter (Hrsg.), "Der Betreuungseinsatz - Grundlagen und Praxis", Stumpf & Kossendey-Verlag, Edewecht, 1. Auflage 1995, ISBN 3-923124-59-7 Kommentar: Eher eine lockere Artikelsammlung zum Thema, leider nicht so umfassend, wie es der Titel suggeriert. Aber es hat vor allem in den Bereichen soziale Betreuung/persoenliche Begleitung seine Staerken. - B.Fertig, H.v.Wietersheim (Hrsg.), "Menschliche Begleitung und Krisen- intervention", Stumpf & Kossendey-Verlag, Edewecht, 1. Auflage 1994, ISBN 3-923124-44-9 Kommentar: Wertvolle Ansaetze und Anstoesse zum eigenen Verstaendnis der Hilfeleistung und im Umgang mit Menschen, das gerade in der Aus- bildung zum Helfer oft untergeht. Ein wichtiges Buch zum Reflektieren der eigenen Motivation, zum offenen Umgang mit schwierigen Situationen und der Betroffenheit anderer und seiner selbst. Darueberhinaus bietet es einige interessante Ansaetze im Sinne einer umfassenden Hilfeleistung. Fuer Angehoerige aller Fachdienste (inkl. Polizei) empfehlenswert! Brandschutzdienst/Feuerwehr: - L.Schott, M.Ritter, "Feuerwehr-Grundlehrgang", Wenzel-Verlag, Marburg, 5. Auflage 1988, ISBN 3-88293-025-X - W.Hamilton+, P.Baetzner ua., "Hamilton - Handbuch fuer den Feuerwehrmann", Boorberg Verlag, Stuttgart - Muenchen - Hannover, 16. Auflage 1989 Funk- und Fernmeldetechnik: - M.Marten, "BOS-Funk - Handbuch f?r Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst", Siebel Verlag Band 1: Grundlagen, Ger?te, Betriebstechnik, Funkverkehr (ISBN 3-922221-81-5) Band 2: Frequenzen, Funkkan?le, Rufnamen, Karten (ISBN 3-922221-81-3) Sanitaetsdienst/Rettungsdienst/Erste Hilfe: - Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.), "Erste Hilfe - Das unentbehrliche Nach- schlagewerk fuer jedermann", DRK-Beschaffungsstelle Nottuln, 1994 (Artikelnummer: 820540) Kommentar: Das Begleitbuch zum Erste-Hilfe-Kurs beim DRK. Gut und ver- staendlich aufgemacht, es fehlen auch nicht die Hinweise, dass letzt- endlich nur die Praxisuebung in einem Erste-Hilfe-Kurs das Wissen um- fassend vermitteln kann. - E.Jung (Hrsg.), "Lehrbuch fuer den Sanitaetsdienst", Hofmann-Verlag GmbH, Augsburg, 5. Auflage 1990, ISBN 3-922865-21-6 - B.Gorgass, F-W.Ahnefeld, "Rettungsassistent und Rettungssanitaeter", Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg, 2. Auflage 1989, ISBN 3-540-50330-7 Kommentar: DAS Standardwerk in der Rettungsdienst-Ausbildung. Gut ver- staendlich und Grundlagenwissen vermittelnd - leider laesst es fuer den- jenigen, der sich ueber das reine Assistenzwissen hinaus fortbilden will, sehr schnell zu wuenschen uebrig. - R.F.Lick+, H.Schlaefer, "Unfallrettung - Medizin und Technik", Schattauer Verlag, Stuttgart, 2. Auflage 1985, ISBN 3-7945-0626-X Kommentar: Ein umfassender Allround-Umblick in der Notfallrettung, gerade fuer die Schnittstellen Organisation-Notfallmedizin-Technik interessant. Zudem mit einer Fuelle von Realaufnahmen mit interessanten Notfall- situationen aller Art. - R.Rossi, G.Dobler, "Notfall-Taschenbuch fuer den Rettungsdienst", Stumpf & Kossendey-Verlag, Edewecht, 7. Auflage 1993, ISBN 3-923124-04-X Kommentar: Behandelt in uebersichtlichen Stichpunkten die haeufigsten Notfallsituationen und ist passend fuer die Jackentasche gemacht. Sehr gut zum schnellen Nachschlagen (Medikamentendosierung, Ueberpruefen der eigenen Vorgehensweise) im Einsatz und zur Wiederholung/Fortbildung zwischen den Einsaetzen. - B.Walter, P.Meyer, "Praxis des Rettungsdienstes", Schattauer Verlag, Stuttgart, 1. Auflage 1991, ISBN 3-7945-1459-9 Kommentar: Enthaelt die Themen des Rettungsdienstes ausserhalb der Not- fallmedizin, vor allem rechtliche Belange, Arbeitsverhaeltnisse, Or- ganisationsformen, Arbeitsablaeufe und so manchen guten Tip fuer die taegliche Routine des Notfallrettungs- und Krankentransportalltages. - H.J.Hennes, Lehranstalt fuer Rettungsdienst des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz (Hrsg.), "Die Notkompetenz der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten", Reba Verlag, Darmstadt, 1. Auflage 1994, ISBN 3-87663-018-5 Kommentar: Das Pflichtbuch fuer den ausgebildeten RA. Behandelt genau die rechtlichen Unsicherheiten, in denen der Aktive trotz verbesserter Gesetzgebung immer noch keine eindeutigen Regelungen vorfindet. - Th.Mitschke, H.Peter (Hrsg.), "Handbuch fuer Schnelleinsatzgruppen", Stumpf & Kossendey-Verlag, Edewecht, 1. Auflage 1994, ISBN 3-923124-45-7 Kommentar: Als Taschenbuch im Sinne eines schnellen Nachschlagewerks im Einsatz verfehlt es seinen Zweck. Als Lehr- und Lesebuch, gerade fuer die Verbreitung von gewissen Qualitaetsstandards, ist es jedoch gut geeignet. - M.C.Henry, E.R.Stapleton, "EMT-Prehospital Care" (englisch), Saunders Company 1992, ISBN 0-7216-1301-2, 860 Seiten Gro?format, 600 Farbbilder Kommentar (Tobias Haist (haist@ito.uni-stuttgart.de)): Ist wohl so was wie "Der Rettungssani/assi" in Amiland. Ist jedenfalls nach den D.O.T. (Department of Transportation) Standards ausgelegt. Das vom Layout her beste Buch dsa ich ueberhaupt kenne. Einmal aufschlagen und man bekommt sofort Lust darin zu lesen. Ist mir echt unbegreiflich wie die so ein Buch fuer schlappe 27 $ verramschen k?nnen. Ergaenzende Infos zu den Buechern oder auch andere Titel zum Thema "med. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz" moeglichst mit Kommentar bitte an mich (now@cat.m.isar.de) - Danke! -------------------------------------------------------------------------------- IV.3 Software Wird ausgebaut, ergaenzende Infos zu den Programmen oder auch andere Titel zum Thema "med. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz" moeglichst mit Kommentar bitte an mich (now@cat.m.isar.de) - Danke! - "Herzstillstand!", Mad-Scientist-Software 3,5"-Disk, MS-DOS, mind. 80286er/Hercules, ca. 150.- DM Bezug: siehe Anzeigen in der Zeitschrift "Rettungsdienst" Recht nett, ist deutlich aus dem Amerikanischen uebernommen, zwar gut uebersetzt aber spiegelt eher die US-Notfallmedizin wieder - so meckert das Programm zB. hohe Medikamenten-Dosen an, obwohl bei uns zB. hohe Adrenalin-Dosen bei der Reanimation verwendet werden. Es bietet aber EKG-Bild, Labormoeglichkeiten, die Geschichte des Patienten und die gaengigen (rettungsdienstlichen) Behandlungsmethoden, zT. auch recht knifflige Faelle. Bei Uebergabe auf die Intensivstation (dh. wenn der "Spieler" entscheidet, er habe alles gemacht, was es zu tun gab) wird der Einsatz ausgewertet. Den Interessierten haelt es schon etwas laenger vor dem Bildschirm. - "Polytrauma", Mad-Scientist-Software ca. 200.- DM Bezug: siehe Anzeigen in der Zeitschirft "Rettungsdienst" Soll so aehnlich aufgebaut sein wie "Herzstillstand", nur mit Schwerpunkt auf Verletzungen. - "Medctr", Beschreibung folgt noch, liegt auf dem anonymous ftp-server irgend- wo unter ftp://ftp.leo.org/pub/rec/medicine/notfallrettung -------------------------------------------------------------------------------- IV.4 Lehrfilme Wird ausgebaut, ergaenzende Infos zu den Filmen oder auch andere Titel zum Thema "med. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz" moeglichst mit Kommentar bitte an mich (now@cat.m.isar.de) - Danke! -------------------------------------------------------------------------------- IV.5 Unterhaltungsbuecher zum Thema (Kommentare, wenn nicht anders gekennzeichnet, von B.Nowotny, now@cat.m.isar.de). Brandbekaempfung/Feuerwehr: - "Backdraft - Maenner, die durchs Feuer gehen" von Kirk Mitchell, 1991 (Bastei-Luebbe, Bergisch Gladbach) Das Buch zum Film, siehe unten. Notfall- und Katastrophenmedizin: - "M*A*S*H" von Richard Hooker, 1968 (Heyne-Verlag, Muenchen) Ueber die Belegschaft eines Mobil Army Surgeon Hospital im Korea-Krieg, die Folgebuecher handeln von deren Karriere in der Heimat. Mit sehr viel Fachkenntnis geschrieben, bringt es die absurdesten Situationen in einer absurden Umgebung auf den (Lach-)Punkt. Mit der "Anti-Kriegs"-Haltung, die dem Buch angedichtet wird, hat es (und der Autor) allerdings nicht viel am Hut - das wurde erst im Spielfilm und in der Fernsehserie so abgewandelt. Andererseits traegt der erste Band gerade durch die relativ nuechterne Schilderung des "Kriegs-Alltages" durchaus zum Ueberdenken bei. "Richard Hooker" ist uebrigens ein Pseudonym von Dr.Richard Hornberger, der in einem MASH in Korea taetig war. - "Orbit Hospital" von James White, 1963 (1993 im Heyne-Verlag, Muenchen) Die Science Fiction-Taschenbuchserie beschreibt den problematischen Um- gang mit den fremdartigsten Wesen in einem Krankenhaus mitten im All. Es treibt die Konfrontation mit unbekannten Gegebenheiten bei Rettungs- einsaetzen wahrlich auf die Spitze... - "Fuenf Patienten" von Michael Crichton, 1969 (1995 im Knaur-Verlag Muenchen, ISBN 3-426-60469-8). M.Crichton, der als Arzt taetig war, stellt damit relativ sachlich das US-Gesundheitswesen und die "moderne" Medizin am Beispiel von 5 Patienten das...das Buch wurde zur Vorlage fuer die Fernsehserie "Emergency Room" (siehe unten). Ergaenzende Infos zu den Buechern oder auch andere Titel zum Thema "med. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz" moeglichst mit Kommentar bitte an mich (now@cat.m.isar.de) - Danke! -------------------------------------------------------------------------------- IV.6 Unterhaltungsfilme und Fernsehserien zum Thema (Kommentare, wenn nicht anders gekennzeichnet, von B.Nowotny, now@cat.m.isar.de). - Backdraft - Maenner, die durchs Feuer gehen Der Spielfilm: 1991, Imagine Films/Universal, Regie: Ron Howard Darsteller: Kurt Russell, William Baldwin, Scott Glenn, Robert DeNiro, Jennifer Jason Leigh, Rebecca DeMornay, Donald Sutherland Inhalt: Eine Geschichte um zwei in einer Feuerwehr konkurrierende Brueder, die in eine Handlung um eine Mordserie durch Brandstiftung eingebettet ist. Oder umgekehrt. Auf alle Faelle ein grosser, auch bzw. vor allem tricktechnisch sehenswerter Feuerwehr-Action-Film. - M*A*S*H Der Spielfilm: 1970, 20th Century Fox, Regie: Robert Altman Darsteller: Donald Sutherland, Elliott Gould, Tom Skerrit, Sally Kellerman, Robert Duvall, Jo-Ann Pflug, Rene Auberjonois, Gary Burghoff Auszeichnungen: Bester Film, Cannes, 1970 Inhalt: Haelt sich sehr eng an das erste Buch von Richard Hooker und setzt es gut um. In der Altman-typischen Sichtweise (der Zuschauer fuehlt sich wie ein zufaelliger Teilnehmer an den Gespraechen und Geschehnissen, in- klusive nur teilweise verstaendlicher Gespraechsfetzen und wechselnder Handlungen) wird man sehr schnell in die Situation hineingezogen. Der Film verdeutlicht eine Anti-Kriegs-Haltung und spielt sehr deutlich auf Motive des damals aktuellen Vietnam-Krieges an (obwohl er 15 Jahre frueher in Korea spielt). Zum Teil sehr gute Ideen fuers naechste Zeltlager... :) Eine Warnung: der angeblich zweite Teil des Films, erhaeltlich auf Video, ist nichts anderes als die zwei letzten Folgen der Fernsehserie - die ja mit anderen Schauspielern und Handlungsweisen als der Spielfilm arbeitet. In der deutschen Fassung ist dieser zweite Film zudem noch grausam syn- chronisiert - also lieber die wirklich gut gemachten Folgen der Fernseh- serie ansehen. - M*A*S*H Die Fernsehserie: 1972 bis 1983, 11 Jahre (!) und 251 Folgen (!) Darsteller: Alan Alda, Wayne Rogers, McLean Stevenson, Larry Linville, Gary Burghoff, Loretta Swit, David O. Stiers, Harry Morgan, William Christopher, Mike Farell, Jamie Farr Auszeichnungen: kiloweise. Inhalt: Anfangs sehr Comedy-artig (inkl. Lacher vom Band, die in der deutschen Version gluecklicherweise rausgeschnitten wurden), spaeter dann wesentlich tiefer und eindringlicher, beschreibt die Serie den ganz normalen Wahnsinn im Krieg aus der Sicht der Aerzte und Sani- taeter - auf eine sehr hintergruendige, und eigentuemlich humorvolle Weise. Medizinisch korrekt (im historischen Kontext) und auch in der deutschen Synchronisation sehr gut umgesetzt. Was positiv auffaellt, ist das Herausnehmen und Eingliedern von ausscheidenden bzw. neu hinzu- kommenden Stammschauspielern waehrend der langen Produktionszeit. Es wird nicht einfach ausgetauscht, sondern es werden neue Handlungs- straenge entwickelt. Sehenswert. Drumrum: Newsgroups: alt.tv.mash (englisch) und de.alt.tv.mash (deutsch) Buch ueber die Serie: Suzy Kalter, "The Complete Book Of M*A*S*H", Harry Abrams Inc., New York, 1988, ISBN 0-8109-8083-5 MASH wird derzeit (November/Dezember 1995) in Deutschland auf dem Kabelkanal uebertragen. - Chefarzt Trapper John, MD Hier wird versucht, als Fortsetzungsserie zu MASH aufzusetzen (der Arzt Trapper John kommt als Hauptfigur in MASH vor) - zum Glueck mit einem eigenstaendigen Konzept. Hebt sich wohltuend einigermassen vom ueblichen Krankenhaus-Fernseh-Kitsch ab und bleibt somit die einzige pure Krankenhausserie, die in diesem FAQ-Abschnitt aufgenommen wird. Kommt derzeit (November/Dezember 1995) in Deutschland auf Sat 1 (Donnerstags). - Notruf California (Originaltitel "Emergency!") Fernsehserie: 1972 bis 1977, NBC Darsteller: Robert Fuller, Randolph Mantooth, Kevin Tighe, Julie London, Bobby Troup, Ron Pinkhart, Michael Norell, Dick Hammer, Tim Donelly, Marco Lopez Inhalt: Die Firefighter/Paramedics Roy DeSoto und Johnny Gage werden waehrend ihrer Taetigkeit auf Rescue Squad 51 des Los Angeles County Fire Departments begleitet. Jede Episode zeigt verschiedene Einsaetze, einige humorvolle und einige ernsthaftere und dramatischere. Zusaetzlich wird die Versorgung in der Notaufnahme des Rampart Hospitals gezeigt. Kennzeichen fuer diese Serie ist die extreme Realitaetsnaehe ohne in die Gaffer-Action abzurutschen. Hier wird bewiesen, wie das Fern- sehen eine Fachthematik rueberbringen kann. Nicht zuletzt wegen dieser Serie setzte sich das Paramedic-System in USA durch - Johnny und Roy machten die beste Werbung fuer diese damals gerade neu entwickelte Art der praeklinischen Erstversorgung im Gegensatz zum sofortigen Transport durch minimalausgebildete Krankenwagenfahrer. Auch die Be- voelkerung konnte damit zum Verstaendnis fuer die Rettungsdienste und deren Mitarbeiter gewonnen werden. In USA ist vor allem dieser alten Serie wegen das Image der Paramedics ziemlich hoch angesiedelt. Drumrum: FAQ: "EMERGENCY!-TV-Serial" by Gregory C. Halpin (ghalpin@bitbytes.com) Buch ueber die Serie: Jim Page, "The EMERGENCY! Companion", JEMS Communications (mehr Angaben hab' ich nicht) Bobby Troup (spielte Dr.Early) komponierte uebrigens den Song "Route 66". Dick Hammer und Mike Stoker waren echte Firefighter aus Los Angeles. Notruf California wird derzeit (November/Dezember 1995) in Oesterreich auf ORF1 (Samstags) ausgestrahlt. - Emergency Room Fernsehserie nach Ideen von Michael Crichton (der vor seiner Taetigkeit als Schriftsteller in einer solchen Notaufnahme als Arzt taetig war), umgesetzt von Steven Spielberg. Emergency Room wird derzeit (November/Dezember 1995) in Deutschland auf Pro7 (Montags) und in Oesterreich auf ORF1 (Dienstags) ausgestrahlt. Buch zur Serie: M.Crichton, "Fuenf Patienten", siehe oben. - Autsch (bloeder deutscher Titel...) Mit Elliott Gould. Sehr gute kleine Comedy-Serie ueber eine Kranken- hausnotaufnahme...lange vor "Emergency Room". Medizinisch erstaunlich korrekt, garniert mit witzigsten Situationen...wie sie tagtaeglich in jeder Notaufnahme halt so passieren... :) Wird derzeit (November/Dezember 1995) meines Wissens nicht gesendet. - Feuerwache 23 Ende der 70er...eine Fernsehserie ueber die Besatzung der US-Feuerwache 23. An mehr kann ich mich leider nicht erinnern... - Notarztwagen 7 Eine deutsche Fernsehserie, Ende der 70er, mit dem Versuch der Realitaets- naehe. Leider immer wieder mit einem laecherlichen moralischen Anspruch (immer ein besonderes Thema pro Serie) und zum Teil fuerchterlich hoelzernen Schauspielern. Aber einem tollen Soundtrack, gerade richtig zum mitsummen bei Alarmfahrten! ;) Im Vergleich mit "Notruf California" zwar idiotisch laienhaft, aber mit einem eigenen Reiz im Rueckblick auf das "historische" Rettungswesen in Deutschland. - Katastrophenflug 232 Ein Fernsehfilm nach einer wahren Begebenheit: eine Passagiermaschine muss kaum steurbar auf einem kleinen Provinzflughafen notlanden. Die Umsetzung diese Handlung ist interessant, denn das Unglueck wird aus der Sicht der Katastrophenschuetzer gezeigt, inklusive vorhergehender voellig schiefgehenden Uebungen. Herrlich realistisch :), natuerlich dann nachher mit viel Dramatik. Ergaenzende Infos zu den Filmen & Serien oder auch andere Titel zum Thema "med. und techn. Rettung, Brand- und Katastrophenschutz" moeglichst mit Kommentar bitte an mich (now@cat.m.isar.de) - Danke! -------------------------------------------------------------------------------- -------------------------------------------------------------------------------- Anhang A Abkuerzungen Einige in der Newsgroup de.etc.notfallrettung gebraeuchliche Abkuerzungen (zusammengesammelt und ueberarbeitet von Bernhard Nowotny (now@cat.m.isar.de)), Bestandteil des "FAQ zur Newsgroup de.etc.notfallrettung": Vielen Dank an - Guido Gabriel (G.Gabriel@LINK-K.gun.de) fuer die erste Hauptarbeit und - Arno Eigenwillig (arno@yaps.rhein.de), - Uwe Gruetzner (repro@www.raumplanung.uni-dortmund.de), - Jochen Koepfer (joc@thor.mim.uni-hannover.de), - Matthias Wuensch (wuensch@gundel..zdv.Uni-Mainz.DE) fuer weitere eingebrachte Abkuerzungen. Los geht's.... # Kurzzeichen fuer Fraktur (Bruch) 2m 2-Meterwellen-Band (Funktechnik) 4m 4-Meterwellen-Band (Funktechnik) 70cm 70cm-Wellen-Band (Funktechnik) 8.2 Paragraph 8, Absatz 2 des KatSG regelt die Freistellung von He fuer den KatS A Ampere (die SI-Einheit wird ohne Accent geschrieben, Herr Amp?re mit) A. Arteria AAB Amtliches Auskunftsbuero (des KatS) ABC Atemwege freimachen - Beatmen - Circulation (Merkregel der Reanimation) ABC Atomar - Biologisch - Chemisch (Kampfstoffe, Giftgefahren) ABC fuer Feuerloescher gebraeuchliche Brandklassenkombination ABCDi ABC-Dienst (Fachdienst des KatS) ABD Aerztlicher Bereitschaftsdienst, Notdienst der Kassenaerzte (auch AeBD) Abk. Abkuerzung, Abkommen (siehe GAbk) AF Atemfrequenz AH Altenheim AHA American Heart Association AmaSt ABC-Melde- und Auswertestelle (des ABCDi) AMG Arzneimittelgesetz AMV Atemminutenvolumen Anh. Anhaenger Apo Apoplexie (ugs.: Schlaganfall) ASB Arbeiter-Samariter-Bund ATN Ausbildungs- und Taetigkeitsnachweis (KatS) ATr Arzttrupp (des SanDi), Angriffstrupp (des BsDi) AtrKW Arzttruppkraftwagen (SanDi) AZ Allgemeinzustand (ugs.) BDi Bergungsdienst (Fachdienst des KatS) BePo Bereitschaftspolizei (ugs.) BF Berufsfeuerwehr BG Bundesgrenzschutz, Berufsgenossenschaft BGA Bundesgesundheitsamt BGS Bundesgrenzschutz BKH Bezirkskrankenhaus BKS Bundesverband Eigenstaendiger Krankentransport- und Rettungsdienste BKS Bundeskatastrophenschutzschule (Bad Nauenahr/Ahrweiler bei Bonn) BMZ Brandmeldezentrale BS (Ziviler) Bevoelkerungsschutz, siehe auch ZBS BsDi Brandschutzdienst (Fachdienst des KatS) BOS Behoerden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Funktechnik) BP Bereitschaftspolizei BRK Bayerisches Rotes Kreuz BrW Brandwunde BTM Betaeubungsmittel nach dem BtMG (ugs.) BtDi Betreuungsdienst (Fachdienst des KatS) BtMG Betaeubungsmittelgesetz BtZ Betreuungszug (des BtDi) BtSt Betreuungsstelle (des BtDi) BV Bezirksverband, Bundesverband BVRD Bundesverband fuer den Rettungsdienst BVRS Bundesverband der Rettungssanitaeter und Rettungsassistenten BVS Bundesverband fuer den Selbstschutz BW Bergwacht (im Roten Kreuz), Bundeswehr BZ Blutzucker (in mg/dl), Bergungszug (des BDi) C2 Alkohol (ugs.) C2H5OH Alkohol (chem. Formel) Ca Carzinom (Krebsgeschwuer), Calzium (auch in Ionenschreibweise als Ca+) CHAOS Chief arrived on scene :) CISM Critical Incident Stress Management (siehe auch KIT) CO Kohlenmonoxid (chem. Formel) CO2 Kohlendioxid (chem. Formel) CT Computertomographie DAU Duemmster anzunehmender User (Usenet) Defi Defibrillator Deko Dekontamination (Entgiftung) den de.etc.notfallrettung (Usenet) d.e.n. de.etc.notfallrettung (Usenet) DFV Deutscher Feuerwehrverband DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbruechiger DIN Deutsches Institut fuer Normung DL Drehleiter DLK Drehleiter mit Korb DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DRK Deutsches Rotes Kreuz DV Dienstvorschrift (des KatS) EA Ehrenamtlich, Einsatzauftrag EEG Elektroenzephalogramm EFD Einsatzfuehrungsdienst EH Erste Hilfe, Ersthelfer (ugs.) EKG Elektrokardiogramm EL Einsatzleiter, Einsatzleitung EL-RD Einsatzleiter Rettungsdienst ELW Einsatzleitwagen EMS Emergency Medical Service (englisch fuer Rettungsdienst) ERC European Resuscitation Council ETB Einsatztagebuch EvD Einsatzleiter vom Dienst EZ Einsatzzentrale FAQ Frequently Asked Questions (Usenet) FEZ Feuerwehr-Einsatzzentrale FF Freiwillige Feuerwehr FFW Freiwillige Feuerwehr FM Feuerwehrmann (siehe auch SB) FME Funkmeldeempfaenger (ugs. "Piepser") FMDi Fernmeldedienst (Fachdienst des KatS) FMS Funkmeldesystem FueKW Fuehrungskraftwagen FuG Funkgeraet FvD Fuehrer vom Dienst (BRK) FW Feuerwehr, Feuerwache GA Gesundheitsamt, Genfer [Rotkreuz-] Abkommen GAbk. Genfer [Rotkreuz-] Abkommen GCS Glasgow-Coma-Scale (Einteilungsschema von Bewusstseinsstadien) GF Gruppenfuehrer GG Grundgesetz GI Gastrointestinal-Trakt (Magen-Darm-Trakt) GKTW Grossraum-Krankentransportwagen GPS Global Positioning System (satellitengestuetzte Standortbestimmung) Gr Gruppe GrF Gruppenfuehrer, auch GrFue GRG Gesundheitsreformgesetz (ugs.) GRTW Grossraum-Rettungswagen GW Geraetewagen h Stunde(n) H Wasserstoff H2CO3 Kohlensaeure (chem. Formel) H2O Wasser (chem. Formel) HA Hauptamtlich HAES Hydroxy-Aethyl-Staerke He Helfer HES Hydroxy-Ethyl-Staerke HFG Handfunkgeraet HI Herzinfarkt (ugs. fuer Myokardinfarkt) HiOrg Hilfsorganisation Hilo Hilflose Person (ugs.) Hk Haemokrit, auch Hkt. (Wert fuer die Blutgerinnung) HKTW Hilfskrankentransportwagen HLF Hilfs- und Loeschfahrzeug (der FW) HMV Herzminutenvolumen HO Hilfsorganisation HVB Hauptverwaltungsbeamter HWS Halswirbelsaeule i.a. intraarteriell (in die Arterie) i.c. intracutan (in die Haut) IDi Instandsetzungsdienst (Fachdienst des KatS) IFRK Internationale Foederation vom Roten Kreuz und Roten Halbmond IKRK Internationales Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond i.m. intramuskulaer (in den Muskel) IM Innenminister IMHO In my humble opinion (Usenet) Intox Intoxikation (Vergiftung) IPPB Intermittent Positive Pressure Breathing (intermittierende Ueberdruckbeatmung) ITH Intensivtransporthubschrauber ITW Intensivtransportwagen i.v. intravenoes (in die Vene) J Joule JF Jugendfeuerwehr JFM Jungfeuerwehrmann, Jugendfeuerwehrmann (siehe auch SB) JRK Jugendrotkreuz JUH Johanniter Unfall-Hilfe KAB Kreisauskunftsbuero (des KatS) KatS Katastrophenschutz (juristische Abk.) KatSG Katastrophenschutzgesetz (ein Bundesgesetz, sonst Bundeslaender-Spezifisch) Kdo. Kommando KIT Kriseninterventions-Team (siehe auch CISM) kg Kilogramm KG Koerpergewicht KH Krankenhaus, Kohlenhydrate KHS Krankenhaus KKH Kreiskrankenhaus KLAF Kleinalarmfahrzeug (der FW) KPHe Krankenpflegehelfer KS Katastrophenschtz (ugs.), Katastrophenschutzschule KTW Krankentransportwagen KTW-4 Krankentransportwagen mit 4 Tragen (Fahrzeug des SanDi) KV Kreisverband, Kassenaerztliche Vereinigung KVB Kassenaerztliche Vereinigung Bayerns (auch ugs. fuer den ABD in Bayern) LD Leitungsdienst LF Loeschfahrzeug/Loeschgruppenfahrzeug LFS Landesfeuerwehrschule LFV Landesfeuerwehrverband LSHD Luftschutzhilfsdienst (Vorlaeufer des ZBS) LNA Leitender Notarzt LS Luftschutz (Vorlaeufer des ZBS) LSt Leitstelle LV Landesverband LW Light Water (Wasser mit chem. Zusatz zur besseren Brandbekaempfung) LZ Loeschzug (der FW) LZR Loeschzug-Wasserfoerderung (des BsDi) LZW Loeschzug-Retten (des BsDi) MANV Massenanfall von Verletzten MAPL Musterausbildungsplan (des KatS) Me Melder, Meldung MHD Malteser Hilfs-Dienst MI Myocard-Infarkt (Herzinfarkt) mmHg Millimeter Quecksilbersaeule (Druckwert, alt aber noch fuer Blutdruckmessung gebraeuchlich) MTF Mannschaftstransportfahrzeug MTW Mannschaftstransportwagen MZB Mehrzweckboot N. Nervus (Nerv) NA Notarzt NACA National Advisory Comittee for Aeronautics (Einteilungsschema fuer Verletzungsgrade) NAW Notarztwagen NeA Nebenamtlich NEF Notarzteinsatzfahrzeug NGO Non-Governmental Organisation (englisch fuer HiOrg) O2 Oxygen, Sauerstoff (chem. Formel) o.B. ohne Befund OB Oberband (Funktechnik) OeA Oeffentlichkeitsarbeit OeEL Oertliche Einsatzleitung (Bayern) OeRK Oesterreichisches Rotes Kreuz OP Operation, Operationssaal OrgEl Organisatorischer Einsatzleiter (des Rettungsdienstes, Bayern) P Puls, Pulsfrequenz P-Schein Personenbefoerderungsschein (siehe PBF) PA Pressluftatmer (umluftunabhaengiges Atemschutzgeraet) Par. Paragraph PBF Personenbefoerderung PEEP Positive Endexpiratory Pressure (Beatmung mit positivem endexpiratorischem Druck) PEZ Polizei-Einsatzzentrale Pfl. [Kranken-] Pfleger, Pflege pH Wasserstoffkonzentration (p: Potenz, H: Wasserstoff = Saeure-Wert) Pol. Polizei PR Public Relations (engl. fuer Oeffentlichkeitsarbeit) Pu Pulver (Loeschmittel) QS Qualitaetssicherung RA Rettungsassistent RAin Rettungsassistentin RB Rettungsboot RBus Rettungsbus (zB. BF Koeln) RD Rettungsdienst RDHe Rettungsdiensthelfer rem roentgen equivalent men (alte Dosiseinheit fuer ionisierende Strahlen) RettAssG Gesetz ueber den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten RettG Rettungsdienstgesetz (Bundeslaender-Spezifisch) RettSan Rettungssanitaeter RH Rettungshelfer RHe Rettungshelfer RHS Rettungshundestaffel RK Rotes Kreuz RKL Rundum-Kennleuchte RLSt. Rettungsleitstelle ROTFL Rolling on the floor laughing (Usenet) RR Blutdruck (unblutiges Messverfahren nach Riva-Rocci = ital. Kinderarzt) RS Rettungssanitaeter RTB Rettungsboot RTFM Read the fucking manual! (Usenet) RTH Rettungshubschrauber RVO Reichsversicherungsordnung RW Ruestwagen, Rettungswache SanDi Sanitaetsdienst (Fachdienst des KatS), auch fuer Sanitaetsdienst der HiOrg bei Veranstaltungen SanHe Sanitaetshelfer SaO2 Sauerstoffsaettigung (des Blutes) SAR Search And Rescue (militaerischer Luftrettungsdienst) SB Sammelbezeichnung ("weiblich und maennlich"), Schlauchboot s.c. subcutan (unter die Haut) SCNR Sorry, could not resist (Usenet) SDi Sanitaetsdienst (Fachdienst des KatS) SEG Schnelleinsatzgruppe, Sondereinsatzgruppe SG Sanitaetsgeruestzelt (folgende Zahl gibt ungefaehr die Quadratmeter an) SGB Sozialgesetzbuch SH Sanitaetshelfer SHe Sanitaetshelfer, Schwesternhelferin SHP Schwesternhilfspersonal SHT Schaedel-Hirn-Trauma So Sonder (zB. in Zushg. mit Sonder-Signal, Sonder-Recht) SOL Star of Life, internationales Rettungsdienstsymbol (blauer 3-balken Stern) Soz. Sozial SpO2 Sauerstoffpartialdruck (im Blut) Sr. [Kranken-] Schwester STAN Staerke- und Ausstattungsnachweis (KatS) StGB Strafgesetzbuch StVO Strassenverkehrsordnung SW Schlauchwagen (der FW) SZ Sanitaetszug (des SanDi) SZ-BY Bayerischer Sanitaetszug (Bayern) T Triagestufe (franzoesisch fuer Sichtung), Einteilung nach Behandlungsbedarf T1 Triagestufe 1: sofortige Behandlung T2 Triagestufe 2: baldmoeglichster Transport zur weiterfuehrenden Behandlung T3 Triagestufe 3: verzoegerte und/oder ambulante Behandlung T4 Triagestufe 4: abwartende Behandlung, Sterbebegleitung TD Technischer Dienst TEL Technische Einsatzleitung TF Truppfuehrer, Taktischer Fuehrer THL Technische Hilfeleistung THW Technisches Hilfswerk TLF Tankloeschfahrzeug Tr Trupp (kleinste taktische Einheit) Trp. gebraeuchlich fuer Trupp (kleinste taktische Einheit) TrF Truppfuehrer, auch TrFue TroTLF Trocken-Tankloeschfahrzeug TS Tragkraftspritze Tox Toxisch (giftig), Toxikologie (Vergiftungslehre), siehe auch Intox TZ Technischer Zug (des BDi) UB Unterband (Funktechnik) ugs. umgangssprachlich UHS Unfallhilfsstelle UTM Universale Transversale Mercator-Projektion (Karten nach dem dt. Geographen Mercator) UVV Unfallverhuetungsvorschriften V Volt V. Vene V.a. Verdacht auf VBS Vorbeugender Brandschutz VersDi Versorgungsdienst (Fachdienst des KatS) VDi Veterinaerdienst (Fachdienst des KatS) VU Verkehrsunfall WaWa Wasserwacht (im Roten Kreuz) WF Werkfeuerwehr WLF Wechselladerfahrzeug WR Wasserrettung WRZ Wasserrettungszug (Hessen) WpflG Wehrpflichtgesetz (Par.13a regelt die Freistellung von He fuer den KatS) WTr Wassertrupp (des SanDi), Angriffstrupp (des BsDi) WW Wasserwacht (im Roten Kreuz) ZBS Ziviler Bevoelkerungsschutz ZDG Zivildienstgesetz (Par.14 regelt die Freistellung von He fuer den KatS) ZDL Zivildienstleistender ZF Zugfuehrer Z.n. Zustand nach ZNS Zentrales Nervensystem ZSA Zivilschutzamt ZTr Zugtrupp (eines KatS-Zuges) ZVD zentraler Venendruck ZVK Zentralvenenkatheter -------------------------------------------------------------------------------- Anhang B Verschiedenes... Haut's einen auf die Nasen, hoert man scho die Rettung blasen, Sie blast bei Tag, sie blast bei Nacht, Weil ihr des Blasen Freude macht... (Vielen Dank an den Kollegen von der Linzer Rettung des OeRK, von dem ich mir das vor Jahren gemerkt habe!) Wer niemals Ferno-Tragen trug, Viggos in die Venen schlug, Reanimiert bei Nacht und Wind, Weiss nicht, was Sanitaeter sind... (Vielen Dank an Peter Michael Luster (P.LUSTER@LINK-BA.cl.sub.de)) -------------------------------------------------------------------------------- Ende des FAQ zur Newsgroup de.etc.notfallrettung -------------------------------------------------------------------------------- ******************************************************************************** -- Bernhard Nowotny D-85625 Glonn, Germany >>>>>>>>> Is it a Daemon? Is it a Zombie? No! It's....SUPERUSER! <<<(C)<<<